Kryolipolyse

Kryolipolyse

Assoziierte Begriffe:
Kältebehandlung, Fettreduktion durch Kälte, Fettreduktion, Fettpolster, Fettverbrennung, Fett weg, Problemzonen,Kälteanwendung, Kältetherapie, Körperformung, Körpermodellierung.

Einleitung:
Wer kennt sie nicht: diese hartnäckige diät- und sport-resistänten Fettpölsterchen am Bauch, an den Hüften, Flanken oder Knieinnenseite? Die lokalisierte Fettansammlungen an diesen Problemzonen zu verlieren, dabei aber keine eingefallenen Wangen oder einen flachen Hintern zu riskieren, oder den Brustunfang nicht zu verlieren: ein äußerst schwieriges Ziel!
Ausgewogene Ernährung, optimiertes Trainingsplan mit abwechslungsreiches Workout, Stressreduktion... die praktische Umsetzung diese Maßnahmen kann für berufstätigen Familienmenschen sehr schwierig sein und leistet oft nicht den gewünschten Abbau-Effekt. Genau in solchen Fällen kann die Kryolipolyse eine gute Problemlösung darstellen.

Was ist Kryolipolyse?
Die Kryolipolyse ist eine in der Hand des erfahrenen Facharztes zuverlässige und nebenwirkungsarme Methode, die gezielt die unerwünschte lokalisierte Fettpölsterchen reduziert und somit sich die Körpersilhouette verfeinern lässt.
Bei dieser Methode wird das jeweilige Fettdepot durch Vakuum in den aufliegenden Applikator eingesogen. Durch speziell integrierte Kühlflächen wird das Gewebe unterhalb der Haut über einen längeren Zeitraum unterkühlt. Als Folge wird eine Kristallisation der Fettzellen erzeugt. Diese kristallisierten Zellen werden dann innerhalb von 4 bis 12 Wochen nach der Behandlung über den Stoffwechselprozess abtransportiert, sodass sich der Umfang an der behandelte Stelle messbar reduziert. Es kommt also nicht, wie bei den meisten bisher angewandten Verfahren (wie z.B. Ultraschall), nur zur Entleerung der Fettzellen, sondern zu derer dauerhaften Zerstörung. Bei einer sachgemäßen Ausführung erleidet die Haut keinerlei Schäden. Im Gegenteil, sie verbessert sich durch die reaktive Mehrdurchblutung die bei der Wiedererwärmung auftritt. Als Nebeneffekte der Prozedur treten eine Hautstreffung sowie eine Minderung von Schwangerschaftsstreifen und Cellulite an der behandelten Körperstelle auf.

EMSCULPT Anwendungsbereiche

Der Behandlungsablauf:
Je nach Fettdepot und individuellem Wunschresultet ist es generell erforderlich, 1 bis 4 Behandlungen in einem Abstand von etwa 4 Wochen je Körperstelle durchzuführen.
Unser Gerät verfügt über unterschiedlich große Behandlungsköpfe und behandelt somit zuverlässig und kontrolliert großflächige als auch kleinflächige Areale.

Kryolipolyse Gerät seitlich

Wann darf das Verfahren nicht durchgeführt werden?

  • starkem Übergewicht
  • nach einem Herzinfarkt
  • bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße (KHK), Angina pectoris
  • bei Kollagenosen/Bindegewebserkrankungen (z. Lupus Erythematodes, Sklerodermie, Dermatomyositis)
  • bei Gefäßerkrankungen/Gefäßanomalien (z. Cutis Marmorata, Kryoglobulinämie, Raynaud-Symptom, Kälteunverträglichkeit)
  • bei aktiver Kälte- oder Druckurtikaria (Nesselsucht)
  • im Falle einer Cortison-Langzeittherapie (ab 1 Jahr) oder bei erhöhter Zufuhr von Cortison (über 10 mg/Tag)
  • bei Schwangerschaft
  • an Hautarealen mit offenen oder infizierten Wunden, Blutungen, Hämorrhagie, beeinträchtigter periphere Zirkulation o. ä.
  • bei Hauterkrankungen
  • an Narbengewebe oder bei Hautleiden wie Ekzemen oder Dermatitis im Behandlungsgebiet
  • bei eingeschränkter Gefühlsempfindung der Haut
  • bei Lymphdrüsenkrebs oder bereits entfernten Lymphdrüsen

Können unerwünschte Reaktionen auftreten?
Als Nebenwirkungen können im Ausnahmefall Rötungen, Schwellungen, Blutergüsse, lokale Taubheitsgefühle oder Verspannungen auftreten. Durch die Kryolipolyse wird eine entzündungsähnliche Reaktion im Gewebe (bewusst) hervorgerufen, die der Patient allerdings nicht bemerkt. Übelkeit tritt auf keinen Fall auf; Schmerzen, Verbrennungen und Verhärtungen sind extrem selten.

Kryolipolyse Gerät

Die Vorteile der Methode auf einen Blick:

  • wissenschaftlich bestätigte Methode
  • schmerzarme und schonende Behandung
  • schont Haut, Muskeln, Nerven und Leber
  • keine Operation
  • keine Spritzen
  • keine Narben
  • keine Betäubung
  • keine Ausfallzeit
  • keine Einschränkungen für Sportler