Wir wachsen – wachsen Sie mit uns! Wir suchen Facharzt (m/w/d) für Plastische und Ästhetische Chirurgie und/oder Dermatologie mit ästhetischem Schwerpunkt – mehr hier

Haut- und Weichteiltumore

Chirurgische Entfernung mit Blick auf Funktion, Sicherheit und ein möglichst unauffälliges Ergebnis

muttermalbehandlung

Wer eine neue Veränderung an oder unter der Haut entdeckt, ist verständlicherweise zunächst verunsichert. Ein tastbarer Knoten, eine zunehmende Schwellung oder eine sichtbare Veränderung bedeutet jedoch nicht automatisch etwas Bösartiges. Viele Haut- und Weichteiltumore sind gutartig – dazu gehören beispielsweise Lipome, also gutartige Veränderungen des Fettgewebes.

Trotzdem sollte ein Befund ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn er neu auftritt, größer wird, Beschwerden verursacht oder sich nicht eindeutig einordnen lässt. Im persönlichen Gespräch klären wir zunächst, um welche Veränderung es sich handelt und ob eine operative Entfernung überhaupt notwendig oder sinnvoll ist.

Ist ein Eingriff angezeigt, geht es nicht nur darum, den Befund sicher zu entfernen. Gerade in sichtbaren oder anatomisch sensiblen Bereichen achten wir ebenso darauf, gesundes Gewebe möglichst zu schonen, die Funktion zu erhalten und die spätere Narbe möglichst unauffällig zu planen. Hier liegt eine besondere Stärke der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie.

Kurzübersicht:

Behandlungsdauer:
abhängig von Größe und Lage, häufig ca. 20–60 Minuten

Anästhesie:
meist örtliche Betäubung, bei größeren Befunden individuell

Aufenthalt:
häufig ambulant

Gesellschaftsfähigkeit:
abhängig von Lage und Umfang meist kurzfristig

Sport:
individuell je nach Körperregion und Wundgröße

Nachsorge:
Wundkontrollen, gegebenenfalls Fadenzug und individuelle Narbenpflege

Was sind Haut- und Weichteiltumore?

Der Begriff umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Veränderungen der Haut, des Unterhautgewebes und tiefer gelegener Weichteile. Dazu gehören sowohl gutartige als auch – deutlich seltener – bösartige Tumore.

Zu den häufigeren gutartigen Veränderungen zählen beispielsweise:

  • Lipome
  • Fibrome
  • Atherome bzw. Epidermoidzysten
  • weitere gutartige Haut- und Unterhautveränderungen

Nicht jede Veränderung muss operiert werden. Entscheidend sind Art, Größe, Lage, Wachstum, mögliche Beschwerden und die Frage, ob die Diagnose eindeutig gestellt werden kann – aber auch, ob Sie die Veränderung selbst als ästhetisch störend empfinden.

Lipom – ein häufiger, gutartiger Weichteiltumor

Ein Lipom ist eine gutartige Neubildung aus Fettgewebe. Es liegt häufig direkt unter der Haut und macht sich als weiche, meist gut verschiebliche Schwellung bemerkbar. Lipome wachsen in der Regel langsam und verursachen oftmals keine Beschwerden.

Abhängig von ihrer Größe und Lage können sie jedoch sichtbar werden, Druck ausüben, bei Bewegung stören oder Schmerzen verursachen oder aber das ästhetische Empfinden erheblich stören. Nicht jeder tastbare Knoten ist allerdings automatisch ein Lipom. Insbesondere neu auftretende, schnell wachsende, ungewöhnlich feste oder tiefer gelegene Veränderungen sollten vor einer Entfernung fachärztlich abgeklärt werden.

Bei auffälligen Weichteiltumoren ist eine strukturierte Diagnostik wichtig; bei Verdacht auf einen malignen Weichteiltumor sind Bildgebung und histologische Sicherung Bestandteil eines geplanten diagnostischen und therapeutischen Vorgehens. Hierfür arbeiten wir eng mit spezialisierten Kollegen und weiterführenden diagnostischen Einrichtungen zusammen, um die notwendige Abklärung und Behandlung bestmöglich zu koordinieren.

Wann kann eine operative Entfernung sinnvoll sein?

Die Entfernung eines Haut- oder Weichteiltumors kann aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein, beispielsweise wenn:

  • die Veränderung wächst
  • Schmerzen oder Druckgefühl auftreten
  • Beweglichkeit oder Funktion beeinträchtigt werden
  • wiederkehrende Entzündungen auftreten
  • der Befund mechanisch stört
  • die Diagnose nicht eindeutig ist
  • die Veränderung ästhetisch als störend empfunden wird

Ein eindeutig gutartiger, beschwerdefreier Befund muss dagegen nicht automatisch entfernt werden.

Wie läuft die operative Entfernung ab?

Vor dem Eingriff werden Lage, Größe und Beschaffenheit der Veränderung beurteilt und die Schnittführung geplant.

Kleinere oberflächliche Befunde können häufig ambulant in örtlicher Betäubung entfernt werden. Dabei wird die Veränderung vorsichtig aus dem umliegenden Gewebe gelöst und möglichst vollständig entfernt.

Bei einem Lipom erfolgt die Präparation in der Regel entlang der umgebenden Gewebestrukturen. Anschließend wird die Wunde sorgfältig verschlossen. Je nach Befund kann dies durch einen direkten Wundverschluss oder – bei größeren Defekten – durch plastisch-rekonstruktive Verfahren erfolgen. Lokale Lappenplastiken und Hauttransplantationen gehören zu den etablierten Möglichkeiten der operativen Wiederherstellung von Haut und Unterhaut.

Warum spielt die plastisch-chirurgische Planung eine besondere Rolle?

Bei einer Tumorentfernung steht zunächst die medizinisch korrekte Behandlung im Vordergrund. Gleichzeitig sollte bereits vor der Operation berücksichtigt werden, welcher Gewebedefekt nach der Entfernung entsteht und wie dieser möglichst funktionell und ästhetisch günstig verschlossen werden kann.

Als Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie berücksichtigen wir deshalb bereits bei der Planung:

  • einen möglichst gewebeschonenden Zugang
  • die Position und Länge der späteren Narbe
  • eine spannungsarme Wundnaht
  • natürliche Haut- und Spannungslinien sowie
  • bei größeren Defekten geeignete rekonstruktive Verfahren.

Gerade im Gesicht, am Hals, Dekolleté oder an anderen sichtbaren Körperregionen kann diese vorausschauende Planung entscheidend für das spätere Ergebnis sein.

Was geschieht mit dem entfernten Gewebe?

Je nach Befund wird das entfernte Gewebe histopathologisch untersucht. Dabei beurteilt ein Pathologe die Gewebeprobe unter dem Mikroskop und kann die Diagnose sichern. Gerade bei nicht eindeutig einzuordnenden Veränderungen ist dies ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.

Was ist bei größeren oder tiefer gelegenen Tumoren zu beachten?

Größere, rasch wachsende oder tiefer gelegene Weichteiltumore sollten nicht einfach ohne vorherige diagnostische Planung entfernt werden.

Besteht der Verdacht auf einen bösartigen Weichteiltumor, kann eine weiterführende Bildgebung oder gezielte Gewebeentnahme notwendig sein. Bei malignen Weichteiltumoren richtet sich das operative Vorgehen nach Tumorart, Größe und Lokalisation; eine vollständige Tumorentfernung mit tumorfreien Resektionsrändern ist ein wesentliches Therapieziel.

Welche Betäubung ist notwendig?

Das hängt von Größe, Tiefe und Lage der Veränderung ab. Kleinere oberflächliche Befunde können meist unter örtlicher Betäubung entfernt werden. Bei größeren, tiefer gelegenen oder komplexen Befunden kann eine andere Form der Anästhesie sinnvoll sein.

Nach dem Eingriff

Nach kleineren Eingriffen können Patienten die Praxis in der Regel am selben Tag wieder verlassen. Je nach Größe und Lage der Wunde können vorübergehend Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl oder leichte Schmerzen auftreten.

Wie lange körperliche Belastung und Sport vermieden werden sollten, hängt insbesondere von der Körperregion und Größe des Eingriffs ab. Bei stärker beanspruchten Regionen sollte der Wunde ausreichend Zeit für eine stabile Heilung gegeben werden.

Häufige Fragen zur Entfernung von Haut- und Weichteiltumoren

Nein. Ein eindeutig gutartiges Lipom, das weder Beschwerden verursacht noch stört, muss nicht grundsätzlich operiert werden.

Eine Entfernung kann sinnvoll sein, wenn das Lipom wächst, Schmerzen verursacht, mechanisch oder funktionell oder ästhetisch stört oder die Diagnose nicht eindeutig ist.

Wurde ein Lipom vollständig entfernt, kann das Risiko eines Wiederauftretens an derselben Stelle gering sein. Unabhängig davon können bei entsprechender Veranlagung weitere Lipome an anderen Körperregionen entstehen.

Jeder chirurgische Hautschnitt hinterlässt eine Narbe. Ziel ist es deshalb, die Schnittführung so zu planen, dass die spätere Narbe möglichst günstig positioniert und unauffällig ist.

Wie sich eine Narbe entwickelt, hängt unter anderem von Körperregion, individueller Wundheilung, Spannung auf der Wunde und dem Umfang des Eingriffs ab.

Bei einer Operation in örtlicher Betäubung ist die behandelte Region während des Eingriffs schmerzunempfindlich. Anschließend können einige Tage lang ein leichtes Ziehen, Druck- oder Spannungsgefühl auftreten.

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Größe des Zugangs richtet sich nach Größe, Lage und Beschaffenheit des Lipoms. Ziel ist immer ein möglichst kleiner Zugang, über den sich die Veränderung dennoch sicher und vollständig entfernen lässt.

Nicht jedes typische oberflächliche Lipom benötigt zwingend eine bildgebende Untersuchung. Bei ungewöhnlichen, größeren oder tiefer gelegenen Veränderungen kann eine Sonografie oder weiterführende Bildgebung jedoch sinnvoll sein.

Je nach Art des Befundes wird das entfernte Gewebe zur histologischen Untersuchung eingesandt. Besonders bei nicht eindeutig einzuordnenden Veränderungen dient dies der sicheren Diagnose.

Grundsätzlich können in geeigneten Fällen mehrere Veränderungen in einer Sitzung entfernt werden. Ob dies sinnvoll ist, hängt von Anzahl, Größe und Lokalisation der Befunde sowie vom Umfang des Eingriffs ab.

Bei kleinen Eingriffen ist eine Rückkehr in den normalen Alltag häufig rasch möglich. Bei körperlich belastender Arbeit oder Eingriffen in stark beanspruchten Körperregionen kann eine längere Schonung notwendig sein.

Das hängt wesentlich von der Lokalisation und Größe der Wunde ab. Zug- und Druckbelastungen auf die frische Narbe sollten zunächst vermieden werden. Die individuelle Empfehlung wird bei der Nachkontrolle festgelegt.

Besteht eine medizinische Indikation, kann eine Kostenübernahme durch die Krankenversicherung möglich sein. Bei einer ausschließlich ästhetisch gewünschten Entfernung handelt es sich in der Regel um eine Selbstzahlerleistung. Die Kostenfrage sollte vor dem Eingriff individuell geklärt werden.

Worauf sollten Sie bei Ihrer Arztwahl / Wahl der Klinik achten?

Achten Sie bei Ihrer Facharztwahl auf die Bezeichnung Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Abweichende Bezeichnungen wie z. B. Beauty-Doc, Schönheitschirurg, etc. sind ungeschützt und kein Zeichen für die Qualifikation (mehr zum Thema „Was sollten Sie bei Ihrer Facharztwahl beachten?„).

Achten Sie darauf, dass Sie eine umfangreiche Voruntersuchung und Aufklärung über den Behandlungsverlauf, mögliche Risiken und den Heilungsverlauf erhalten.

Warum sollten Sie zu uns kommen?

Umfangreiche Erfahrung, maximale Hygiene und Infektionsschutz, stetige Weiterbildung und maximale Sorgfalt sind die Grundlage in unserer Praxis. Dies spiegelt sich auch an der Vielzahl positiver Patientenbewertungen, unserer Siegel und Auszeichnungen wider.

Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung. Dr. med. Michaela Montanari ist seit 2021 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC).

Sie haben Fragen?

Dr. med. Michaela Montanari und Dr. med. Anna Maria Bugariu beantworten Ihnen gerne alle Ihre Fragen. Vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch.

Unsere Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Dr. med. Michaela Montanari
Dr. med. Michaela Montanari
Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Fachärztin für Chirurgie
Präsidentin der
Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
dr-anna-maria-bugariu
Dr. med. Anna Maria Bugariu
Fachärztin für
Plastische und Ästhetische Chirurgie